Gesundheitspraxis
B. Burkhalter
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Definition der Massage

 

Unter Massage versteht man eine meist manuelle mechanische Einwirkung auf den menschlichen Körper zum Zwecke der Körperpflege, Krankheitsvorbeugung oder Krankheitsbekämpfung.

Durch systematische Wiederholung und Kombination unterschiedlicher Massagegriffe können bei guter Technik unter Berücksichtigung individueller Reaktionsabweichungen bestimmte voraussehbare Wirkungen erzielt werden. Die speziellen Griffe unterscheiden sich nach egungsrichtung, Geschwindigkeit und Grösse, Stärke der Zug- oder Druckanwendung, Rhythmus, sowie Haltung der behandelnden Hand.

Das Charakteristikum einer guten manuellen Massage ist die Anpassung der angewandten Technik und Dosierung an den jeweiligen Zustand des Patienten, vor allem an den Tastbefund des behandelten Gewebes.

Die nicht mit der menschlichen Hand ausgeführten Massageverfahren unterscheiden sich methodisch, haben aber gleiche Zielsetzungen und im günstigen Fall vergleichbare Wirkungen.

Die Ziele der Massage sind:
  • Linderung von Schmerzzuständen.
  • Reflektorische Einwirkungen auf innere Organe, Gelenke usw.
  • Stoffwechselanregung, Verbesserung des Abtransportes von Stoffwechselprodukten.
  • Verbesserung von Turgor und Trophik der massierten Gewebe.
  • Lösungen praekapillarer Spasmen mit dem Ziel der Blutdrucksenkung oder lokaler Durchblutungssteigerung.
  • Steigerung oder Verminderung von Muskelfehlspannungen, Beseitigung von Muskelverhärtungen.
  • Vermehrung der Durchsaftung und Lockerung unelastischen Unterhaut-Bindegewebes.
  • Lösung von Narbengewebe.
  • Venöse Entstauung und Bekämpfung von Ödemen und Lymphstauungen.
  • Psychische Entspannung oder Anregung.